Szenemode

Als „Szene“ oder „Subkultur“ werden Gruppen und Netzwerke von Menschen mit gemeinsamen Interessen, eigenen kulturellen und Wertevorstellungen bezeichnet. Heutzutage meint man mit Szene meist Jugendszenen, die sich neben anderen Kriterien auch durch einen spezifischen Frisuren-   und Kleidungsstil auszeichnen. Da Musik in vielen Szenen eine entscheidende Rolle spielt, erkennen sich die Engeweihten meist an den entsprechenden Band T Shirts. Umso unbekannter die Band ist, umso besser.
 
Ein Großteil der Szenemode bestand häufig aus speziellen, gezielt auswählten Stücken allgemein vorhandenen Kleidung– so trugen die Mods der 1960er-Jahre Maßanzüge und teure Markenkleidung, um ihre proletarische Herkunft zu verbergen, die Skinheads der 1970 bekannten sich mit Stolz dazu und trugen mit Vorliebe Arbeitskleidung, wie die Doc Martens Schuhe, Bomberjacken, Blue Jeans oder Polohemden.

Jede Szene hat ihre Mode

Szenemode
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Die Hippies waren wohl die ersten, die ihren ganz eigenen Stil gestalteten, später folgten Punks, Gothics oder die Techno-  Szene. Während sich die Aktiven ihre Szenemode lange Zeit selbst schneidern mussten, gibt es heutzutage für quasi jede Subkultur Dienstleister, bei denen sich das passende Outfit zusammen stellen lässt. Auf der anderen Seite wird Szenemode längst nicht mehr nur von den Anhängern einer Subkultur getragen – viele Accessoires sind mittlerweile Allgemeingut. Bestes Beispiel dafür ist die von der frühen HipHop-Kultur bevorzugte Sportmode, die längst auch von Menschen getragen wird, die weder mit deren Musik noch mit den Lebensentwürfen etwas anfangen kann.
 
Designer entwerfen insbesondere für modeaffine Szenen eine eigene Club Couture, die die wesentlichen Trends im Modebusiness aufnimmt aber durch ihre Internationalität und Breitenwirkung auch mitbestimmt.