Selbstgemachtes

Lange Zeit war es üblich, dass die Frauen sich ihre Kleidungsstücke selbst nähten. Einen Schneider zu bezahlen, konnten sich nur die Wenigsten leisten. Seit Bekleidung vorwiegend industriell hergestellt wird, muss kaum noch Jemand selbst zu Nadel und Faden greifen.
Der Nachteil dieser Entwicklung: Die Kleidung ist wesentlich uniformer geworden. Der Ausweg hier: Maßgeschneidertes vom Fachmann oder echte Designermode – zwei ziemlich preisintensive Alternativen.

Do it yourself!

Selbstgemachte Mode
Quelle: freedigitalphotos.net | Suat Eman
Die Lösung dieses Dilemmas: Do it yourself! Alte Handarbeitstechniken wie Stricken und Häkeln sind oft der Einstieg zur selbstgemachten Mode, später wagen sich die Modeinteressierten auch an komplexere Aufgaben und schneidern sich verhältnismäßig günstig ihren eigenen Stil auf den Leib. Modezeitschriften unterstützen den Trend zum Selbstgemachten mit Schnittmustern und Designtipps. Wer handwerklich nicht ganz so begabt ist, muss trotzdem nicht auf individuelle Kleidung verzichten. T-Shirt-Shops bieten die Möglichkeit, Hemden selbst zu gestalten. Am heimischen Rechner kann jeder seinen Aufdruck ganz nach Belieben entwerfen und ihn dann von den Profis auf das Kleidungsstück aufbringen lassen. Wer Shirts mit Motiv verschenken will und selbst keine zündende Idee hat, der findet zahlreiche witzige bis tiefsinnige Vorschläge in den Shops.
 
Neben der Kombination verschiedenster Stile erlebt auch Selbstgemachtes mit der Demokratisierung der Mode durch das Internets eine Renaissance: Die Modeschöpfer in eignen Diensten stellen ihre handgefertigten Kreationen einem breiten Publikum vor und regen so andere an, selbst die Initiative zu ergreifen.