Ökomode

Der Trend zu Bio-   und Ökoprodukten ist unübersehbar. Kein Wunder, dass der auch vor der Mode nicht halt macht, schließlich geht es um die Sachen, die wir direkt auf unserer Haut tragen. Der wichtigste Grund für Ökomode ist somit die Gesundheit. Doch auch die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe, der faire Handel mit den Produkten und ein vernünftiger Transport sind Kriterien, die aus Mode Ökomode machen.
 
Vor allem bei großen Labels boomt die Ökobaumwolle, doch im Zuge der Ökologisierung kommen auch altgediente Naturfasern wie Leinen bzw. Flachs und Hanf zu neuen Ehren, die auch in Mitteleuropa angebaut werden können. Selbst das „Unkraut“ Brennnessel lässt sich zu tragbaren Fasern verarbeiten. Ein weiterer Vorteil der einheimischen Pflanzen: Sie sind sehr robust und müssen kaum gespritzt werden.

Umweltfreundliche Mode

Bio-, Ökomode
Quelle: freedigitalphotos.net | Graeme Weatherston
Längst trägt Ökomode ihren Namen zu Recht: Die Zeiten, in denen die Stücke grob und unförmig wirkten, sind vorbei. Noch immer ein Manko ist jedoch das Färben, da viele Prozesse nicht den Standards der Ökomode entsprechen. Zum Einsatz kommen nur schwermetallfreie und toxikologisch unbedenkliche Naturfarbstoffe sowie spezielle synthetische Farbstoffe.
Ökomode gibt es mittlerweile von zahlreichen Anbietern, selbst große Ketten haben Ökomode in ihrem Sortiment. Allerdings ist es so, dass der Begriff Bio oder Öko für Textilien nicht umfassend geschützt ist. Der Einkäufer sollte deshalb nicht allein auf die Auszeichnungen der Händler achten, sondern auf neutrale Kennzeichen wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder die „EU-  Blume“. Das europäische Umweltzeichen spielt im Modebereich allerdings kaum eine Rolle. Absolute Sicherheit, dass es sich tatsächlich um Ökomode handelt, ist derzeit nicht gegeben. Mindeststandard bewusster Käufer ist das Kennzeichen „Textiles Vertrauen“ für gesundheitlich unbedenkliche Textilien.
 
Tipp: Versandhaus