Mütze und Hut 

Der vorrangige Zweck einer Kopfbedeckung besteht darin, die Trägerin oder den Träger vor Wetterunbilden wie Regen, Schnee, Kälte und Hitze zu schützen. Doch gehören Hut und Mütze aufgrund ihrer exponierten Position schon immer zu den auffälligsten Modeaccessoires. Darüber hinaus sagt die Kopfbedeckung in vielen Kulturen etwas über die soziale Stellung, Gruppenzugehörigkeit oder politische Gesinnung aus. Lange Zeit gehörte es zum guten Ton, in der Öffentlichkeit einen Hut zu tragen. Der Hut unterscheidet sich von der Mütze durch seine feste Form und die umlaufende Krempe. Cowboys oder die Gangster der 1930er sind ohne Hut kaum vorstellbar, wie auch Charlie Chaplin nicht ohne seine abgetragene Melone. Heutzutage ist der Hut allerdings ein wenig aus der Mode gekommen. Getragen wird er hingegen noch von Handwerksburschen auf Wanderschaft, von Jägern bei der Jagd oder als Strohhut zum Schutz vor der Sommersonne. Jugendliche bevorzugen das so genannte Base Cap, im Deutschen auch als Schirmmütze bezeichnet.

"Gut behütet"

Mützen und Hüte
Quelle: freedigitalphotos.net | Maggie Smith
Das Mekka der Hutträgerinnen ist noch immer das Royal Ascot. Bei dem traditionsreichen Pferderennen zeigt Frau voller Stolz, was sie bzw. ihr Hutmacher drauf hat. Doch auch manch Popstar zeigt sich gern gut behütet seinen Fans, so der Soul-   und Funkmusiker Jan Delay oder der Swing-  Sänger Roger Cicero.
Die Mütze ist eine weiche Kopfbedeckung, die aus Stoff, Fell oder Leder bestehen kann.
 
Wie der Hut ist die Mütze schon lange nicht mehr nur Wind-   und Wetterschutz. Genauso wie es Hunderte verschiedenartige Hüte gibt, die zu unterschiedlichen Anlässen getragen werden, hat sich auch Bestimmungszweck und Design der Mütze spezialisiert. Die Mütze ist damit ein beliebtes Stilelement geworden.
Es gibt viele verschiedene Arten von Mützen, wie Pelzmütze, Ledermütze, Skimütze, Baskenmütze, Schiebermütze, Pudelmütze, Kochmütze, Schiffermütze, Barett oder die Fliegermütze, von denen es wiederum unzählige Varianten existieren. Ganze Modenschauen drehen sich heute nur noch um die Mütze.