Die populärsten Lederarten für Stiefel
Leder gehört zu den beliebtesten Materialen für Schuhe und vor allem Stiefel überhaupt. Das liegt daran, dass die gegerbte, chemisch haltbar gemachte Tierhaut nicht nur wasserdicht ist, sondern sich gleichzeitig durch Geschmeidigkeit und Atmungsaktivität auszeichnet - das bedeutet, dass es durchlässig ist für Luft und Wasserdampf. Es gibt verschiedenste Lederarten, deren Qualitätsmerkmale darüber entscheiden, wo sie zum Einsatz kommen. Zu diesen Eigenschaften gehören Dehnbarkeit und Bruchfestigkeit, Weichheit, Struktur und natürlich die Optik.Leder für die Füße

Verbreitet ist auch das Rindsleder, das für Gebrauchsstiefel benutzt wird, da es massiv und biegsam ist. Es ist dicker und besitzt eine gröbere Struktur als Kalbsleder. Besonders im Winter hält es warm und übersteht auch Schneewanderungen unbeschadet. Es gibt noch viele andere Lederarten, die für Stiefel genutzt werden und jeweils ihren eigenen Charme besitzen. Umstritten bleibt Exotenleder, das von Krokodilen oder Schlangen stammt. Sein Reiz liegt in der feinen Schuppenstruktur, die es von anderem Leder unterscheidet. Noch immer ungewöhnlich ist Fischleder: Es sieht ebenfalls exotisch aus und stammt nicht von bedrohten Tierarten.
Pflege für Lederstiefel
Trotz der Haltbarkeit von Leder bedürfen Lederstiefel regelmäßiger Pflege. Dass sie nach Jahren an Geschmeidigkeit verlieren können, hat mit dem sinkenden Fettgehalt zu tun – es ist daher ratsam, sich schon beim Kauf über Produkte zu informieren, die neuen Glanz verleihen. Dazu zählen Schuhcreme, Lederöle und Lederpolitur. Eine zu rasche Trocknung nach einen Regenschauer sollte vermieden werden, da es hierbei zu Rissen und unschönen Brüchen im Material kommen kann.Wie man sieht gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Stiefelmodellen für jeden Anlass und sollten somit in keinem Frauenschrank fehlen. Passend zum richtigen Stiefelpaar, sollte auch unbedingt der Gürtel ausgesucht werden.


