Hochzeitsmode
Offiziell ist es die Eheschließung, die Romantiker nennen das Ereignis „den schönsten Tag im Leben“. Zur Hochzeit wollen das Paar aber auch die Gäste besonders stilvoll gekleidet sein. Während er meist einen klassischen dunklen Anzug trägt, hat sie die Qual der Wahl. Für ihr Brautkleid geben Frauen nicht selten ein kleines Vermögen aus. Das Brautkleid, so wie wir es kennen, kam erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Zuvor trugen die Frauen einen Sonntags- oder Festtagsstaat, der für alle wichtigen Ereignisse ihres Lebens bestimmt war. Ein Kleid nur an einen einzigen Tag zu tragen, war damals für viele Frauen unvorstellbar.Weiß als Zeichen der Reinheit

Immer mehr Frauen brechen jedoch mit der Tradition und entscheiden sich für schlichte Kleider oder gar einen Hosenanzug. Ausschlaggebend ist der persönliche Geschmack der Trägerin. Ein ganz besonders heißes Thema sind die Hochzeitsdessous. Da die moderne Braut gern asymmetrische und schulterfreie Kleider mit tiefem Ausschnitt trägt, sind Torseletts und trägerfreie BHs besonders beliebt. Gern zurückgegriffen wird auch auf figurbetonende und –formende Dessous. Bei den Farben ist längst nicht mehr weiß der Favorit, Champagner hat den Klassiker abgelöst. Doch auch völlig andere Farben wie Pastelltöne oder Bordeaux werden getragen.


