Haute Couture
Ohne die „Gehobenere Schneiderei“ wäre die Mode nicht das, was sie heute ist. Haute Couture steht für die exquisiten, maßgeschneiderten Konfektionen großer Modehäuser, von bekannten
Designern entworfen, in
Handarbeit gefertigt von den Meistern ihres Fachs. Haute Couture-Mode ist extrem teuer und damit nur für einen beschränkten Personenkreis bestimmt, besonders wertvolle Kleidungsstücke werden überhaupt nicht getragen und haben den Status eines Kunstwerkes. Trotzdem ist die Bedeutung der Haute Couture nicht zu unterschätzen, dient sie doch als Inspirationsquelle für die ganze
Modebranche.
Coco Chanel, Yves Saint Laurent, Jean- Paul Gaultier oder Christian Dior
Quelle: freedigitalphotos.net | Suat EmanZentrum der Haute Couture ist Paris, Designer wie Coco Chanel, Yves Saint Laurent, Jean
- Paul Gaultier oder Christian Dior machten die in der französischen Hauptstadt entwickelte edle Kleidung zum Maßstab für die ganze
Modewelt. Die großen Designer nutzen ihren Spielraum für gewagte Entwürfe, die in dieser Form nur selten in der Öffentlichkeit zu sehen sind, es sei denn an dem einen oder anderen Prominenten. Da es bei der Haute Couture nicht um Verkaufszahlen, Order-Größen und Produktionsstrategien geht, können die Kreativen bei den exklusiven Einzelstücken ihrer Phantasie freien Lauf lassen.
Alles was Frauen interessiert, darf dabei eine Rolle spielen. Manches Stück, das die Models auf dem Laufsteg präsentieren, sieht einfach nur abenteuerlich aus, andere sind Luxus-Mode in Vollendendung. In abgewandelter, alltagstauglicher Form kommt die Haute Couture als „Prêt-á-porter“ (von der Stange) in kleiner Serie oder in industrieller Fertigung auf den Markt. In dieser Form können sich auch weniger betuchte Kundinnen
Haute Couture Cocktailkleider, exklusive
Abendkleider und ähnlichen Luxus leisten.