Designermode

Eine klare Definition dafür, was Designermode ist, gibt es nicht. Allgemein bezeichnet man die Mode als Designermode, die von einem anerkannten Modeschöpfer entworfen wird und sich von der Alltagsmode hinsichtlich Aufwändigkeit unterscheidet. Beispiele für prominenten Designer sind Domenico Dolce und Stefano Gabbana (Dolce & Gabanna), Vivienne Westwood oder Karl Lagerfeld, der als Chefdesigner von Chanel zu Weltruhm gelangte. Prinzipiell kann aber auch ein noch unbekannter Modeschöpfer, der frisch von der Universität kommt oder autodidaktisch das notwendige Handwerk erlernt hat, Designermode erschaffen. Ob die Kundschaft allerdings bereit ist, für die Kreationen so viel Geld auszugeben wie zum Beispiel für Neckholder Kleider von Top Designern, ist fraglich. Meist dauert es einige Jahre und es bedarf der Förderung durch eine bekannte Marke oder eine Modezeitschrift, bis sich ein neuer Star am Modehimmel durchsetzt. Hilfreich ist die Arbeit für ein Unternehmen der Haute Couture. Aufgeweicht wird der Begriff Designermode durch die Arbeit von bekannten Designern für Handelmarken wie H&M (Lagerfeld) oder Otto (Joop).

Modeunternehmen und Designer

Designermode
Quelle: freedigitalphotos.net | Tina Phillips
Neben „echter“ Designermode spielt Mode von großen Marken wie Boss, Ralph Lauren oder Armani eine wichtige Rolle im oberen Preissegment. Hier sind meist neben den Firmengründern bzw. ihren Nachfolgern zahlreiche namenlose Designer am Werk, die Kleidung für ein breiteres Publikum als das der Haute Couture entwerfen. Große Modeunternehmen beschränken sich – ebenso wie viel bekannte Designer – selten allein auf das Designer Gold Kleid, Louboutin Schuhe und ähnliche extravagante Kreationen. So gibt es unter den bekannten Markennamen zum Beispiel Düfte, Accessoires wie Taschen, besonders beliebt bei Männern ist individuelle Arbeitstasche, auffällige Designer Brillen und Gold- und Diamantschmuck aber auch Möbel oder gastronomische Angebote. Für den Erfolg von Designermode ist nicht so sehr die Identifikation der Kunden mit der Person eines Designers entscheidend, sondern das mit dem Namen bzw. mit der Marke verbundene Image und Lebensgefühl.
 
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